Selbstverständnis
Aus einem seit 1980 jährlich durchgeführten Treffen einiger Jugendringe großer Städte
hat sich Ende der 80er Jahre die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe Deutschlands
(im weiteren AG genannt) entwickelt. Die AG trifft sich alljährlich zu einer dreitägigen
Konferenz im Frühjahr und zu einem eintägigen Arbeitstreffen im Herbst. Bei Bedarf
werden Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen gebildet.
Die AG dient dem gegenseitigen Austausch der beteiligten Jugendringe sowie der Diskussion
von Themen, die einer intensiven Auseinandersetzung bedürfen. Im Mittelpunkt
stehen dabei der professionelle Erfahrungsaustausch über die aktuelle Arbeit der
Großstadtjugendringe sowie die Bearbeitung gegenwärtiger und für die Zukunft relevanter
jugendpolitischer Themen unter besonderer Berücksichtigung der Aufgabenstellungen in
großen Kommunen.
Die AG äußert sich zu Themen, die ein breites Interesse in der Arbeit der beteiligten
Jugendringe einnehmen. Zu veröffentlichende Aussagen werden so prägnant entwickelt,
dass sie von bundesweiter Bedeutung sind. Sie richten sich an die jugendpolitischen
AkteurInnen mit erheblichem Einfluss (insb. Deutscher Städtetag und Deutscher Bundesjugendring)
und an die Fachöffentlichkeit.
Bundesweit bedeutende Themen sind u.a.:
- Bildungsauftrag der Kinder- und Jugendverbandsarbeit
- Situation und Weiterentwicklung der freiwilligen Arbeit/ des ehrenamtlichen Engagements
- Integration jugendlicher MigrantInnen und Unterstützung ihrer Selbstorganisationen
- Kooperation von Jugendarbeit und Schule
- Präsenz der Jugendverbände im Sozialraum
- Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Gemeinwesen, an dessen Entwicklung und in Kinder- und Jugendverbänden
- Gender Mainstreaming
- Förderung der Jugendringe und der in ihnen zusammengeschlossenen Jugendverbände
Die Jugendringe haben durch die Vielfalt der in ihnen organisierten Verbände und durch die Nähe zur Basis (Stichwort Selbstorganisation) eine große Kompetenz in all diesen Arbeitsgebieten. Weitere Fähigkeiten und vorhandenes Fachwissen wird auch durch die zahlreichen VertreterInnen der Jugendverbandsarbeit in den Jugendhilfeausschüssen auf allen Ebenen und in relevanten jugendpolitischen Gremien deutlich.
