“Keine Zeit für Jugendarbeit” Fachtagung am 13.März in Düsseldorf

„Keine Zeit für Jugendarbeit!?“-Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Jugendverbänden und im Sport.13. März 2015 15.30 Uhr – 19.00 Uhr im Haus der Jugend, Lacombletstr. 10, 40239 Düsseldorf

Bleibt im Leben Jugendlicher– neben G8, Ganztagsschule, den Möglichkeiten des Web 2.0, Bachelor-Studiengängen u.a. – noch ausreichend Zeit für die Teilnahme und das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit? Und was tun Jugendverbände (-initiativen und -vereine), um mit möglichen Veränderungen im Leben Jugendlicher umzugehen?

Aber auch die Sportvereine in Düsseldorf müssen sich den Herausforderungen mit den Veränderungen im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellen.

In der Studie „Keine Zeit für Jugendarbeit“ des Deutschen Jugendinstitutes (DJI) und der TU Dortmund wurden den Veränderungen im Engagement mit einer breit angelegten Studie nachgegangen. Karin Wehmeyer, Mitautorin stellt die Studie, die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen für die Jugendarbeit vor.

Die Veränderungen wurden in den Sportvereinen und Jugendverbänden wahrgenommen und man versucht, mit Modellprojekten Antworten auf die veränderte Situation zu finden. Auf der Tagung werden zwei Projekte vorgestellt:

1. Landessportbund NRW: „Junges Ehrenamt“

2. SJD – Die Falken, Düsseldorf: #Kellerkinder

Die Jugendverbände und die Sportvereine werden die Veränderungen in Schule und Studium nicht wieder rückgängig machen können. Sie können nur auf die veränderten Rahmenbedingungen hinweisen und in der Politik, in der Schule und an den Universitäten Unterstützung des freiwilligen Engagements von jungen Menschen einfordern.

Zum Abschlussder Fachtagung möchten wir mit Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen der Stadt Düsseldorf diskutieren, wie wir gemeinsam die Rahmenbedingungen für „Junges Engagement“ verbessern können.

Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Jugendringes, des Jugendamtes und des Stadtsportbundes/Sportjugend der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Programm:

15.30 Uhr          Kaffee und Kuchen

16.00 Uhr          Begrüßung durch den Stadtsportbund und den

Jugendring

16.10 Uhr          „Keine Zeit für Jugendarbeit“

Input Karin Wehmeyer

17.00 Uhr          2 Best-Practice Beispiele:

1. Landessportbund: „Junges Ehrenamt“

2. SJD – Die Falken

18.00 Uhr          Gesprächsrunde mit

Burkhard Hintzsche (Jugend- und Sportdezernent)

Ursula Holtmann-Schnieder (Vors. Jugendhilfeausschuss)

Christian Banz (Vors. Jugendring)

Vertreter Stadtsportbund

19.00 Uhr          Ende

Wir möchten Sie/Euch bitten, sich für die Fachtagung entweder per Mail (Stichwort: „Keine Zeit …) an info[at]jugendring-duesseldorf.de oder per Fax unter 0211/8929047 bis zum 9. März anzumelden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme von jungen und älteren Menschen aus den Jugendverbänden, den Sportvereinen, der Kommunalpolitik und Verwaltung.

Jugendbefragung Wolfsburg

Der Fragebogen und die Ergebnisse der Jugendbefragung in Wolfsburg sind verfügbar:

- Hier geht es zum Fragebogen

- Hier kann man die Ergebnisse herunterladen.

„Bildung ist vor Ort erlebbar“ – Die Dokumentation zum Bildungsprojekt „wir hier“

Jugendverbände und –initiativen sind wichtige Akteure im Bereich der außerschulischen Jugendbildung. Dies zeigt auch unsere gerade fertiggestellte Dokumentation.

Darin sind Ergebnisse einer Befragung zu den Bildungsangeboten und –leistungen der verbandlichen Jugendarbeit in Bochum veröffentlicht, an der alle Mitgliedsverbände und der Jugendring selber teilgenommen haben.

Darüber hinaus wird erläutert, was „Kommunale Bildungslandschaften“ sind und warum die verbandliche Jugendarbeit unbedingt dazugehört und eine wichtige Rolle mit ihren Lern- und außerschulischen Bildungsorten spielt.

Es werden aus Sicht der verbandlichen Jugendarbeit wichtige Aspekte der Bochumer Bildungslandschaft angesprochen, bei denen  es um die gerechte Verteilung von Bildungschancen in Bochum, die unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Bildungsakteure wie auch um Kooperationen bei der Bildungsarbeit geht.

Zusätzlich gibt es einen Überblick zu Schwerpunkten und Besonderheiten in den Bildungsangeboten der einzelnen Verbände und Initiativen im Jugendring sowie ein aktuelle Adressliste.

Die Broschüre kann beim Kinder- und Jugendring Bochum bestellt werden. Sie steht aber auch als Download zur Verfügung.

Ergebnis aus der Arbeitstagung der Großstadtjugendringe in Kassel

Pressemitteilung

Großstadtjugendringe benennen akuten Handlungsbedarf für Städte und Ballungsräume.

Auf der Arbeitstagung der Großstadtjugendringe, am 21. November d.J. in Kassel, wurden Themen benannt, die aus Sicht der Großstadtjugendringe bundesweit im Fokus und in der Diskussion stehen bzw. aktuten Handlungsbedarf für die Jugendhilfe bedeuten.

1. Flüchtlinge / Zuwanderung in Großstädten
2. Interessenvertretung und Teilhabe von Jugendlichen
3. Rechtsextremismus
4. Überschuldete Kommunen

Festgestellt wurden mit diesen vier Themenbereichen zugleich eine Aufforderung an die Politik und Verwaltungen der Großstädte und Ballungsräume sich damit verstärkt auseinander zu setzen. Jugendringe und Jugendverbände werden sich hierbei beteiligen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
Wie, das werden die Großstadtjugendring in der Konferenz vom 20. bis 22. März in Magdeburg genauer erörtern.
Das Thema der Tagung wird sich mit den „Jugendringen als jugendpolitische Interessenvertretung“ beschäftigen und „wie jugenpolitische Teilhabe gelingt und organisiert werden kann“. Teilhabe gelingt nur im Netzwerk aller Akteure. Deshalb wurde beschlossen den Deutschen Städtetag zu dieser Tagung einzuladen. www.jugendring.de

Fachtagung “Keine Zeit für Jugendarbeit” 13.03.15

Am Freitag, den 13. März veranstaltet der Jugendring Düsseldorf in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Stadtsportbund einen Fachtag zu der Studie “Keine Zeit für Jugendarbeit. In der Zeit von 16 – 20 Uhr treffen sich Jugendverbände, Politik und Verwaltung und diskutieren die Ergebnisse der Studie und mögliche Verbesserungen der Bedingungen von ehrenamtlichen Engagement von jungen Menschen in der Kommune. Anmeldungen und weitere Infos zum Programm gibt es ab Dezember beim Jugendring Düsseldorf.

Nächstes Arbeitstreffen der Großstadtjugendringe

Am Freitag, den 21. November, von 12.00 bis ca 16.30 Uhr findet das jährliche Arbeitstreffen der Großstadtjugendringe in Kassel statt.
Eine Einladung samt Tagesordnung folgt.

Fachtagung „Fördern ist Pflicht!?“ am 24. Oktober 2014

Mit der Fachtagung zur Förderverpflichtung der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit greift der Landesjugendring NRW das im Dezember letzten Jahres vom Deutschen Bundesjugendring veröffentlichte Rechtsgutachten der renommierten Rechtsanwälte Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner und Prof. Dr. Christian Bernzen auf.

Grundaussage des Gutachtens ist die Feststellung, dass Jugendverbände auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen einer Kommune zu fördern sind.

Ziel der Fachtagung ist es einerseits, das Gutachten aus rechtlicher und politischer Perspektive inhaltlich zu vertiefen und zugleich Handlungsstrategien für dessen Umsetzung zu diskutieren, um die kommunale Jugend(verbands)arbeit in Nordrhein-Westfalen zu stärken und abzusichern.

Eingeladen sind Vertreter/innen kommunaler Jugendringe, Jugendverbandsvertreter/innen, Vertreter/innen der kommunalen Jugendämter und Fachpolitiker/innen.

Hier finden Sie die Einladung und das Tagungsprogramm

Hier gibt es das Anmeldeformular als PDF

Jugendringe beim DJHT 15. Deutschen Jugendförderungstag in Berlin.

Die Großstadt- und Landesjugendringe präsentieren sich gemeinsam auf der Fachmesse des DJHT in Berlin.

Keine Ausdehnung der Sommerferien auf einen 90-Tage-Korridor

Großstadtjugendringe sprechen sich für Beibehaltung der bisherigen Regelungen aus.

Die Konferenz der Großstadtjugendringe hat sich mit der Initiative der Ministerpräsident/-innen der Länder befasst, den Zeitkorridor für die Sommerferien zu verlängern und spricht sich dafür aus, dies nicht zu tun.
Weitere Informationen und die gesamte Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier:

Stellungnahme der Großstadtjugendringe zum geplanten Ferienkorridor

Antwort des Präsidenten des Städtetages, Dr. Ulrich Maly

Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe tagt in Bielefeld

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe trifft sich in 2014  vom 21. bis zum 23. März 2014 zu ihrer jährlichen Konferenz in Bielefeld. Betrachtet werden die unterschiedlichen Aspekte der Stadt (teil)-Entwicklung in der Migrationsgesellschaft.
Die Professorinnen Prof. Claudia Rademacher und Prof. Erika Schulze der FH Bielefeld befassen sich in ihrem Vortrag mit den Wirkungen von Stadtteilmythen („sozialer Brennpunkt“, „Ghetto-Kids“) auf das Aufwachsen von Jugendlichen.  Außerdem gehen sie der Frage nach in welcher Weise und in welcher Absicht die Politik, die Presse ebenso wie die Sozial-und Jugendarbeit die Entwicklung von Stadtteilen beeinflussen?
In den letzten Jahren hat es in Europa viele Proteste Jugendlicher gegeben, die in randständigen Stadtteilen leben. Dies bewirkte eine wissenschaftliche Bearbeitung der Frage, ob Jugendliche in Deutschland  ähnliche Widerstandspraxen ausüben werden. Sonja Preißing (Uni Köln) und Miriam Yildiz (SchLAu NRW, Uni Köln) gehen zunächst, auf der Grundlage ihrer Doktorarbeiten, auf die Situation Jugendlicher in randständigen Stadtteilen ein. Anschließend widmen sie sich in den Workshops zwei Fragestellungen: Welche Partizipationschancen haben Jugendliche in marginalisierten Stadtteilen?  Welche Lebensstrategien  und Praktiken der Selbstverortung entwickeln sie?

Zum Programm gehts hier:  KdGjJr_Bielefeld_Programm