Ringtagung 2012 Mainz/Wiesbaden

Das zentale  Thema der Tagung war “Inklusion”

Von Bedeutung  für alle Jugendringe ist, dass Inklusion mehr ist als Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. So gilt es, alle Kinder- und Jugendlichen zu beteiligen.
Jugendverbände könnten Inklusion mit folgender Definition als Teil ihrer Arbeit betrachten: „Teilhabe möglichst Vieler an möglichst Vielem!“
Inklusion ist somit kein pädagogisches Konzept, es ist ein gesellschaftlicher Anspruch.

Prof. Dr. Mecheril geht es in seinem Referat darum, deutlich zu machen, “wo Darstellungen ‚der Anderen’, Verlautbarungen über ‚die Fremden’, Repräsentationen des Nicht-Eigenen als hegemoniale Praxen wirken, weil sie ‚die Anderen’ zu Objekten degradieren und dazu tendieren, sie in diesem Status zu halten.”

Für Ansgar Drücker beteutet in seinem Referat Inklusion “Einbeziehung, Dazugehörigkeit – und zwar von vornherein, meint aber auch die bedingungslose Anerkennung der Heterogenität, also der Vielfalt der Menschen. Das ist die Perspektive, mit der Inklusion in der Tat eine begriffliche Erweiterung gegenüber Integration darstellt.
Im herrschenden Verständnis von Integration wird etwas Anderes, Fremdes, Abweichendes, von außen kommendes in eine bestehende Normalität, die dabei weitgehend unverändert und vor allem unhinterfragt bleibt, eingefügt.”

…mehr in der Dokumentation der Tagung unter: Dokumentation der Großstadtjugendring-Tagung-2012 Thema Inklusion