Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe tagt in Bielefeld

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe trifft sich in 2014  vom 21. bis zum 23. März 2014 zu ihrer jährlichen Konferenz in Bielefeld. Betrachtet werden die unterschiedlichen Aspekte der Stadt (teil)-Entwicklung in der Migrationsgesellschaft.
Die Professorinnen Prof. Claudia Rademacher und Prof. Erika Schulze der FH Bielefeld befassen sich in ihrem Vortrag mit den Wirkungen von Stadtteilmythen („sozialer Brennpunkt“, „Ghetto-Kids“) auf das Aufwachsen von Jugendlichen.  Außerdem gehen sie der Frage nach in welcher Weise und in welcher Absicht die Politik, die Presse ebenso wie die Sozial-und Jugendarbeit die Entwicklung von Stadtteilen beeinflussen?
In den letzten Jahren hat es in Europa viele Proteste Jugendlicher gegeben, die in randständigen Stadtteilen leben. Dies bewirkte eine wissenschaftliche Bearbeitung der Frage, ob Jugendliche in Deutschland  ähnliche Widerstandspraxen ausüben werden. Sonja Preißing (Uni Köln) und Miriam Yildiz (SchLAu NRW, Uni Köln) gehen zunächst, auf der Grundlage ihrer Doktorarbeiten, auf die Situation Jugendlicher in randständigen Stadtteilen ein. Anschließend widmen sie sich in den Workshops zwei Fragestellungen: Welche Partizipationschancen haben Jugendliche in marginalisierten Stadtteilen?  Welche Lebensstrategien  und Praktiken der Selbstverortung entwickeln sie?

Zum Programm gehts hier:  KdGjJr_Bielefeld_Programm


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