Archiv für März 2014

Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe tagt in Bielefeld

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe trifft sich in 2014  vom 21. bis zum 23. März 2014 zu ihrer jährlichen Konferenz in Bielefeld. Betrachtet werden die unterschiedlichen Aspekte der Stadt (teil)-Entwicklung in der Migrationsgesellschaft.
Die Professorinnen Prof. Claudia Rademacher und Prof. Erika Schulze der FH Bielefeld befassen sich in ihrem Vortrag mit den Wirkungen von Stadtteilmythen („sozialer Brennpunkt“, „Ghetto-Kids“) auf das Aufwachsen von Jugendlichen.  Außerdem gehen sie der Frage nach in welcher Weise und in welcher Absicht die Politik, die Presse ebenso wie die Sozial-und Jugendarbeit die Entwicklung von Stadtteilen beeinflussen?
In den letzten Jahren hat es in Europa viele Proteste Jugendlicher gegeben, die in randständigen Stadtteilen leben. Dies bewirkte eine wissenschaftliche Bearbeitung der Frage, ob Jugendliche in Deutschland  ähnliche Widerstandspraxen ausüben werden. Sonja Preißing (Uni Köln) und Miriam Yildiz (SchLAu NRW, Uni Köln) gehen zunächst, auf der Grundlage ihrer Doktorarbeiten, auf die Situation Jugendlicher in randständigen Stadtteilen ein. Anschließend widmen sie sich in den Workshops zwei Fragestellungen: Welche Partizipationschancen haben Jugendliche in marginalisierten Stadtteilen?  Welche Lebensstrategien  und Praktiken der Selbstverortung entwickeln sie?

Zum Programm gehts hier:  KdGjJr_Bielefeld_Programm


Wahl ab 16

Kommunalwahl in Baden-Württemberg  am 25. Mai 2014

Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 wählen.

Stuttgarter Bündnis animiert mit OB Fritz Kuhn Jugendliche zum Wählen

OB Fritz Kuhn“Manche Jugendliche wissen mehr über Fußpilz als über Politik!”, sagt Wahllotse Jan Elm lachend auf der Pressekonferenz am 12. März auf dem Stuttgarter Marktplatz, zu dem das Stuttgarter Bündnis “Wählen ab 16″ eingeladen hat. Politik ist schließlich nicht exklusiv für die alten Männer im Anzug,…. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heiße Bildungsplandiskussion in Baden-Württemberg

Vielfalt im Unterricht
Was sagt der Stadtjugendring Stuttgart dazu?
Akzeptanz muss im Bildungsplan verankert werden!!!

Der Stadtjugendring Stuttgart als Dachverband von 55 Jugendorganisationen in Stuttgart spricht sich für eine Anpassung des Bildungsplans an die gesellschaftliche Wirklichkeit aus. „Seit Jahren diskutieren wir traditionelle Geschlechtsrollenmuster und wollen Mädchen wie Jungen in beide Richtungen neue Perspektiven eröffnen“ so der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Jörg Titze. „Darin haben auch Lesben, Schwule, Trans- und Intersexuelle ihren Platz. Diese Offenheit ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder eingeübt werden“, so Titze weiter und verweist auch auf Satzung und Leitbild des Stadtjugendrings.
Die Schulen im Land sind dazu zentrale Dreh- und Angelpunkte, weil sie immer mehr Lebensraum bei Kindern und Jugendlichen einnehmen werden. Wer bereits in der Kindheit darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Lebenswirklichkeit vielfältiger ist, als die Reduzierung auf die traditionelle Familie, tut sich im gesellschaftlichen Zurechtfinden erheblich leichter. Auch in der sozialen Interaktion ist die Hemmschwelle zu anderen Menschen, die nicht dem eigenen Geschlechtsrollenmuster entsprechen, leichter zu überwinden. Dies ist eine wesentliche Grundlage für gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung. Gerade deshalb braucht es einen Bildungsplan, der die gesellschaftliche Wirklichkeit ohne Geschlechtsrollenzuschreibungen und Wertigkeitsrangfolgen darstellt und Schülerinnen und Schüler auf eine komplexe Gesellschaft mit vielen unterschiedlichen Anforderungen vorbereitet.