Archiv für Mai 2013

Cybermobbing auch ein Thema für Jugendverbände

Da fast alle deutschen Schülerinnen und Schüler sind in sozialen Netzwerken aktiv sind, sollten sich auch Jugendverbände stärker mit dem Thema Internet in ihren Altagsangeboten auseinandersetzen und kritisch begleiten. Nur 17 % der Eltern wissen, was ihre Kinder im Internet machen.  Cybercrime, Cybermobbing, Cyberstalking und Grooming, sind Begriffe, mit denen wir uns als Jugendverbände auseinandersetzen sollten. Internet bietet Chancen und Gefahren. Sind uns diese alle bewusst? Jugendliche sind oft auch Experten in diesem Feld. Wir sollten sie dabei aber begleiten und sie  über den oft laxen Umgang aufklären.

Denn: “Analysiert man genauer nach den im Internet genutzten Diensten, ergibt sich folgendes Bild: Für die Suche nach privaten oder schulischen Informationen greifen fast alle Befragte regelmäßig auf Suchmaschinen wie z.B. Google zurück (95%), nur 5% machen hiervon keinen Gebrauch. Fast ebenso viele (94%) tauschen sich auf sozialen Netzwerken wie Facebook aus, wobei 55% der befragten Schülerinnen und Schüler dort sogar täglich aktiv sind. Auch weitere soziale Netzwerke oder Chatrooms wie Knuddels werden von einer deutlichen Mehrheit (65%) in Anspruch genommen. Beim einst so erfolgreichen und früher bei Schülern sehr beliebten SchülerVZ ist dagegen inzwischen nur noch eine kleine Minderheit aktiv (8%), täglich sind dort gerade einmal noch 1% online. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem die Online-Video-Plattform YouTube (76%) und Plattformen zum Downloaden von Musik (62%). Andere Dienste, nach denen gefragt wurde, wie z.B. Online-Rollen-Spiele, Fotoportale wie Instagram, Instant Messanger wie ICQ, Einkaufsportale wie Amazon oder Ebay werden von ca. 25-30% der Jugendlichen regelmäßig genutzt. Newsgroups, Twitter und Chatroulette hingegen finden nur bei einer deutlichen Minderheit Anwendung.”

aus:  Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern
Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland
Karlsruhe, Mai 2013

Mehr dazu:

http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/Studie/cybermobbingstudie.pdf

Auch wir befassen uns mit dem Thema u.a. in

Fortbildung “Web 3.0″

am Samstag 8.Juni – es sind noch Plätze frei!


Das Web 2.0 hat Plattformen wie die Wikipedia und soziale Netzwerke wie Facebook ermöglicht. Gleichzeitig wird schon an der nächsten “Version” des Web gearbeitet, denn das Web 3.0 ist wie geschaffen für “intelligente” Programme und Webanwendungen.

Welche Möglichkeiten gibt es darin? Auf was müssen Nutzer/-innen achten, um sich zukünftig im Internet für sie gewinnbringend zu bewegen? Wie verschmilzt das echte Leben mit der digitalen Welt? Was heißt es, wenn das Internet die Realität erweitert? Welche Werkzeuge eignen sich besonders für die Jugendverbandsarbeit?

http://www.sjr-stuttgart.de

Stuttgarter Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung ergänzt

Mittlerweile hat der Stadtjugendring Stuttgart gemeinsam mit dem Jugendamt und den Stuttgarter Jugendveränden eine für den Bereich Ehrenamt tragbare Ergänzung zur Vereinbarung getroffen.

zu Anlage 1zur Vereinbarung zum Schutzauftrag

Das Stuttgarter Jugendamt hatte im Sommer 2012 eine Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung an die Freien Träger versandt. Diese sollte bis 31.10.2012 unterschrieben an das Jugendamt zurückgesandt werden…klick hier Anschreiben: (2012_1Anschreiben).
Die Vereinbarung selbst, mit einem Verweis auf die Förderungsvoraussetzung, wurde vorerst vom Stadtjugendring nicht unterschrieben, weil eine Zustimmung des Jugendhilfeausschusses nocht nicht erfolgt ist…klick hier auf die Vereinbarung: 2012_2Vereinb_§8a_Träger.

Weitere Anlagen zur Vereinbarung.

Begrifflichkeiten: 2012_3Anl-1_Begrifflichkeiten;

Fachkräfte: 2012_4Anl-2_Liste_i-e-F.pdf;

Interne Dokumentation: 2012_5Anl-3_Interne_Dokumentation §8a.pdf;

Dokumentation: 2012_6Anl-4_Dokumentation- i.e.F.pdf;

Selbstverpflichtungserklärung, die eigentlich nur eine Selbsterklärung ist: 2012_7Anhang-1_Selbstverpflichtungserklärung.pdf;

Langzeitstudie zur „Kinder- und Jugendarmut“

Armut ist der größte Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht einer Langzeitstudie, die der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Auftrag gegeben hat.

Ein umfangreicher Auszug aus dem Abschlussbericht findet sich unter diesem

Link:

http://www.awo-frankfurt.com/fileadmin/user_upload/dokumente/Sozial_und_Politisch/Armut/AWO-ISS-Armutsstudie_zentrale_Ergebnisse.pdf