Archiv für die Kategorie „Partizipation“

Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016

  • Vom 26. bis 28. September 2016 wird an der Technischen Universität Dortmund der Bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016 stattfinden.
  • Nach 2002 ist dies der zweite bundesweite Kongress, auf dem hauptberufliche und freiwillige Mitarbeiter(innen), Studierende und Wissenschaftler(innen) sowie Vertreter(innen) der Institutionen und Organisationen und auch der Politik und Verwaltung gemeinsam über Gegenwart und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit nachdenken und diskutieren.
  • In Vorträgen, Streitgesprächen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Projektpräsentationen sollen sowohl die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit als auch fachtheoretische Debatten ihren Raum finden.
  • Themen werden unter anderem sein:
    • Lebensphase Jugend
    • Entgrenzung der Kinder- und Jugendarbeit
    • Freiwilliges Engagement und Hauptberuflichkeit
    • Digitalisierung
    • Diversität und Inklusion
    • Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft
  • Anregungen und Themenvorschläge nimmt das Projektteam des Forschungsverbunds Deutsches Jugendinstitut/TU Dortmund gerne entgegen:
    info@fachkongress-jugendarbeit.de
    Tel. 0231 755-6585

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Kongressprogramm folgen.

Hier die Webadresse: http://www.fachkongress-jugendarbeit.de/ (Die

Jugendringe als jugendpolitische Interessenvertretung – wie gelingt jugendpolitische Teilhabe ?

Die Konferenz der Großstadtjugendringe wird sich vom 20.3.-23.3. 2015 in Magdeburg  mit dieser Fragestellung beschäftigen.

Konferenz 2015

Ergebnis aus der Arbeitstagung der Großstadtjugendringe in Kassel

Pressemitteilung

Großstadtjugendringe benennen akuten Handlungsbedarf für Städte und Ballungsräume.

Auf der Arbeitstagung der Großstadtjugendringe, am 21. November d.J. in Kassel, wurden Themen benannt, die aus Sicht der Großstadtjugendringe bundesweit im Fokus und in der Diskussion stehen bzw. aktuten Handlungsbedarf für die Jugendhilfe bedeuten.

1. Flüchtlinge / Zuwanderung in Großstädten
2. Interessenvertretung und Teilhabe von Jugendlichen
3. Rechtsextremismus
4. Überschuldete Kommunen

Festgestellt wurden mit diesen vier Themenbereichen zugleich eine Aufforderung an die Politik und Verwaltungen der Großstädte und Ballungsräume sich damit verstärkt auseinander zu setzen. Jugendringe und Jugendverbände werden sich hierbei beteiligen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.
Wie, das werden die Großstadtjugendring in der Konferenz vom 20. bis 22. März in Magdeburg genauer erörtern.
Das Thema der Tagung wird sich mit den „Jugendringen als jugendpolitische Interessenvertretung“ beschäftigen und „wie jugenpolitische Teilhabe gelingt und organisiert werden kann“. Teilhabe gelingt nur im Netzwerk aller Akteure. Deshalb wurde beschlossen den Deutschen Städtetag zu dieser Tagung einzuladen. www.jugendring.de

Jugendringe beim DJHT 15. Deutschen Jugendförderungstag in Berlin.

Die Großstadt- und Landesjugendringe präsentieren sich gemeinsam auf der Fachmesse des DJHT in Berlin.

Wahl ab 16

Kommunalwahl in Baden-Württemberg  am 25. Mai 2014

Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 wählen.

Stuttgarter Bündnis animiert mit OB Fritz Kuhn Jugendliche zum Wählen

OB Fritz Kuhn“Manche Jugendliche wissen mehr über Fußpilz als über Politik!”, sagt Wahllotse Jan Elm lachend auf der Pressekonferenz am 12. März auf dem Stuttgarter Marktplatz, zu dem das Stuttgarter Bündnis “Wählen ab 16″ eingeladen hat. Politik ist schließlich nicht exklusiv für die alten Männer im Anzug,…. Diesen Beitrag weiterlesen »

Heiße Bildungsplandiskussion in Baden-Württemberg

Vielfalt im Unterricht
Was sagt der Stadtjugendring Stuttgart dazu?
Akzeptanz muss im Bildungsplan verankert werden!!!

Der Stadtjugendring Stuttgart als Dachverband von 55 Jugendorganisationen in Stuttgart spricht sich für eine Anpassung des Bildungsplans an die gesellschaftliche Wirklichkeit aus. „Seit Jahren diskutieren wir traditionelle Geschlechtsrollenmuster und wollen Mädchen wie Jungen in beide Richtungen neue Perspektiven eröffnen“ so der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Jörg Titze. „Darin haben auch Lesben, Schwule, Trans- und Intersexuelle ihren Platz. Diese Offenheit ist nicht selbstverständlich und muss immer wieder eingeübt werden“, so Titze weiter und verweist auch auf Satzung und Leitbild des Stadtjugendrings.
Die Schulen im Land sind dazu zentrale Dreh- und Angelpunkte, weil sie immer mehr Lebensraum bei Kindern und Jugendlichen einnehmen werden. Wer bereits in der Kindheit darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Lebenswirklichkeit vielfältiger ist, als die Reduzierung auf die traditionelle Familie, tut sich im gesellschaftlichen Zurechtfinden erheblich leichter. Auch in der sozialen Interaktion ist die Hemmschwelle zu anderen Menschen, die nicht dem eigenen Geschlechtsrollenmuster entsprechen, leichter zu überwinden. Dies ist eine wesentliche Grundlage für gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung. Gerade deshalb braucht es einen Bildungsplan, der die gesellschaftliche Wirklichkeit ohne Geschlechtsrollenzuschreibungen und Wertigkeitsrangfolgen darstellt und Schülerinnen und Schüler auf eine komplexe Gesellschaft mit vielen unterschiedlichen Anforderungen vorbereitet.

Stuttgarter Jugendbefragung 2013

Von Anfang Februar bis Mitte März 2013 wurden zum zweiten Mal rund 4.000 repräsentativ ausgewählte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 21 Jahren gebeten, ihre Meinung zum Leben in Stuttgart abzugeben. Dabei sollte in erster Linie ein möglichst aussagekräftiges Meinungsbild zu Themen wie Beteiligung und Mitwirkung, Freizeit oder zu Zukunftsfragen gewonnen werden.

Die Stuttgarter Jugendbefragung 2013 wurde vom Statistischen Amt Stuttgart in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung des Haupt- und Personalamts, des Stuttgarter Jugendrats, des Stadtjugendrings Stuttgart e.V. und der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH durchgeführt.

Hier: Ergebnisse_Stuttgarter_Jugendbefragung_2013

Cybermobbing auch ein Thema für Jugendverbände

Da fast alle deutschen Schülerinnen und Schüler sind in sozialen Netzwerken aktiv sind, sollten sich auch Jugendverbände stärker mit dem Thema Internet in ihren Altagsangeboten auseinandersetzen und kritisch begleiten. Nur 17 % der Eltern wissen, was ihre Kinder im Internet machen.  Cybercrime, Cybermobbing, Cyberstalking und Grooming, sind Begriffe, mit denen wir uns als Jugendverbände auseinandersetzen sollten. Internet bietet Chancen und Gefahren. Sind uns diese alle bewusst? Jugendliche sind oft auch Experten in diesem Feld. Wir sollten sie dabei aber begleiten und sie  über den oft laxen Umgang aufklären.

Denn: “Analysiert man genauer nach den im Internet genutzten Diensten, ergibt sich folgendes Bild: Für die Suche nach privaten oder schulischen Informationen greifen fast alle Befragte regelmäßig auf Suchmaschinen wie z.B. Google zurück (95%), nur 5% machen hiervon keinen Gebrauch. Fast ebenso viele (94%) tauschen sich auf sozialen Netzwerken wie Facebook aus, wobei 55% der befragten Schülerinnen und Schüler dort sogar täglich aktiv sind. Auch weitere soziale Netzwerke oder Chatrooms wie Knuddels werden von einer deutlichen Mehrheit (65%) in Anspruch genommen. Beim einst so erfolgreichen und früher bei Schülern sehr beliebten SchülerVZ ist dagegen inzwischen nur noch eine kleine Minderheit aktiv (8%), täglich sind dort gerade einmal noch 1% online. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem die Online-Video-Plattform YouTube (76%) und Plattformen zum Downloaden von Musik (62%). Andere Dienste, nach denen gefragt wurde, wie z.B. Online-Rollen-Spiele, Fotoportale wie Instagram, Instant Messanger wie ICQ, Einkaufsportale wie Amazon oder Ebay werden von ca. 25-30% der Jugendlichen regelmäßig genutzt. Newsgroups, Twitter und Chatroulette hingegen finden nur bei einer deutlichen Minderheit Anwendung.”

aus:  Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern
Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland
Karlsruhe, Mai 2013

Mehr dazu:

http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/Studie/cybermobbingstudie.pdf

Auch wir befassen uns mit dem Thema u.a. in

Fortbildung “Web 3.0″

am Samstag 8.Juni – es sind noch Plätze frei!


Das Web 2.0 hat Plattformen wie die Wikipedia und soziale Netzwerke wie Facebook ermöglicht. Gleichzeitig wird schon an der nächsten “Version” des Web gearbeitet, denn das Web 3.0 ist wie geschaffen für “intelligente” Programme und Webanwendungen.

Welche Möglichkeiten gibt es darin? Auf was müssen Nutzer/-innen achten, um sich zukünftig im Internet für sie gewinnbringend zu bewegen? Wie verschmilzt das echte Leben mit der digitalen Welt? Was heißt es, wenn das Internet die Realität erweitert? Welche Werkzeuge eignen sich besonders für die Jugendverbandsarbeit?

http://www.sjr-stuttgart.de

Stuttgarter Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung ergänzt

Mittlerweile hat der Stadtjugendring Stuttgart gemeinsam mit dem Jugendamt und den Stuttgarter Jugendveränden eine für den Bereich Ehrenamt tragbare Ergänzung zur Vereinbarung getroffen.

zu Anlage 1zur Vereinbarung zum Schutzauftrag

Das Stuttgarter Jugendamt hatte im Sommer 2012 eine Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung an die Freien Träger versandt. Diese sollte bis 31.10.2012 unterschrieben an das Jugendamt zurückgesandt werden…klick hier Anschreiben: (2012_1Anschreiben).
Die Vereinbarung selbst, mit einem Verweis auf die Förderungsvoraussetzung, wurde vorerst vom Stadtjugendring nicht unterschrieben, weil eine Zustimmung des Jugendhilfeausschusses nocht nicht erfolgt ist…klick hier auf die Vereinbarung: 2012_2Vereinb_§8a_Träger.

Weitere Anlagen zur Vereinbarung.

Begrifflichkeiten: 2012_3Anl-1_Begrifflichkeiten;

Fachkräfte: 2012_4Anl-2_Liste_i-e-F.pdf;

Interne Dokumentation: 2012_5Anl-3_Interne_Dokumentation §8a.pdf;

Dokumentation: 2012_6Anl-4_Dokumentation- i.e.F.pdf;

Selbstverpflichtungserklärung, die eigentlich nur eine Selbsterklärung ist: 2012_7Anhang-1_Selbstverpflichtungserklärung.pdf;

Im Interesse von Kindern und Jugendlichen – Jugendringe in NRW

Acht Jugendringe haben zusammen mit dem Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut / Technische Universität Dortmund und dem Landesjugendring NRW eine Publikation erstellt, die die vielfältigen Aufgaben und Leistungen der Jugendringe in den Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens vorstellt.

In der Publikation werden 29 innovative Jugendringsprojekte – davon 5 aus Bochum – und zwei wissenschaftliche Untersuchungen zur Situation der Jugendringe und zu ihrer Bedeutung für ihre Mitgliedsverbände vorgestellt.

“So entsteht ein Gesamtbild der Jugendringsarbeit in Nordrhein-Westfalen. Es wird deutlich, wie Veränderungen der jugendlichen Lebenswelten diese Arbeit in den letzten Jahren vor Herausforderungen gestellt haben, die zu einer starken Erweiterung ihres Angebots- und Themenspektrums geführt haben und vor welchen Aufgaben die Jugendringe zukünftig noch stehen werden.
Deutlich wird beim Blick in diese Publikation, dass kein Zweifel daran besteht, dass sich die Jugendringe diesen Herausforderungen stellen werden und dabei doch immer ihren Hauptaufgaben treu bleiben: Die Belange ihrer Mitgliedsverbände und die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen wirksam zu vertreten” (vgl. “Im Interesse von Kindern und Jugendlichen – Jugendringe in NRW”, 2011, Klappentext).

Die Publikation der Jugendringe als PDF hier