Archiv für die Kategorie „Kinderrechte“

Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016

  • Vom 26. bis 28. September 2016 wird an der Technischen Universität Dortmund der Bundesweite Fachkongress Kinder- und Jugendarbeit 2016 stattfinden.
  • Nach 2002 ist dies der zweite bundesweite Kongress, auf dem hauptberufliche und freiwillige Mitarbeiter(innen), Studierende und Wissenschaftler(innen) sowie Vertreter(innen) der Institutionen und Organisationen und auch der Politik und Verwaltung gemeinsam über Gegenwart und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit nachdenken und diskutieren.
  • In Vorträgen, Streitgesprächen, Podiumsdiskussionen, Workshops und Projektpräsentationen sollen sowohl die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit als auch fachtheoretische Debatten ihren Raum finden.
  • Themen werden unter anderem sein:
    • Lebensphase Jugend
    • Entgrenzung der Kinder- und Jugendarbeit
    • Freiwilliges Engagement und Hauptberuflichkeit
    • Digitalisierung
    • Diversität und Inklusion
    • Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft
  • Anregungen und Themenvorschläge nimmt das Projektteam des Forschungsverbunds Deutsches Jugendinstitut/TU Dortmund gerne entgegen:
    info@fachkongress-jugendarbeit.de
    Tel. 0231 755-6585

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Kongressprogramm folgen.

Hier die Webadresse: http://www.fachkongress-jugendarbeit.de/ (Die

Cybermobbing auch ein Thema für Jugendverbände

Da fast alle deutschen Schülerinnen und Schüler sind in sozialen Netzwerken aktiv sind, sollten sich auch Jugendverbände stärker mit dem Thema Internet in ihren Altagsangeboten auseinandersetzen und kritisch begleiten. Nur 17 % der Eltern wissen, was ihre Kinder im Internet machen.  Cybercrime, Cybermobbing, Cyberstalking und Grooming, sind Begriffe, mit denen wir uns als Jugendverbände auseinandersetzen sollten. Internet bietet Chancen und Gefahren. Sind uns diese alle bewusst? Jugendliche sind oft auch Experten in diesem Feld. Wir sollten sie dabei aber begleiten und sie  über den oft laxen Umgang aufklären.

Denn: “Analysiert man genauer nach den im Internet genutzten Diensten, ergibt sich folgendes Bild: Für die Suche nach privaten oder schulischen Informationen greifen fast alle Befragte regelmäßig auf Suchmaschinen wie z.B. Google zurück (95%), nur 5% machen hiervon keinen Gebrauch. Fast ebenso viele (94%) tauschen sich auf sozialen Netzwerken wie Facebook aus, wobei 55% der befragten Schülerinnen und Schüler dort sogar täglich aktiv sind. Auch weitere soziale Netzwerke oder Chatrooms wie Knuddels werden von einer deutlichen Mehrheit (65%) in Anspruch genommen. Beim einst so erfolgreichen und früher bei Schülern sehr beliebten SchülerVZ ist dagegen inzwischen nur noch eine kleine Minderheit aktiv (8%), täglich sind dort gerade einmal noch 1% online. Großer Beliebtheit erfreuen sich zudem die Online-Video-Plattform YouTube (76%) und Plattformen zum Downloaden von Musik (62%). Andere Dienste, nach denen gefragt wurde, wie z.B. Online-Rollen-Spiele, Fotoportale wie Instagram, Instant Messanger wie ICQ, Einkaufsportale wie Amazon oder Ebay werden von ca. 25-30% der Jugendlichen regelmäßig genutzt. Newsgroups, Twitter und Chatroulette hingegen finden nur bei einer deutlichen Minderheit Anwendung.”

aus:  Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern
Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland
Karlsruhe, Mai 2013

Mehr dazu:

http://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/Studie/cybermobbingstudie.pdf

Auch wir befassen uns mit dem Thema u.a. in

Fortbildung “Web 3.0″

am Samstag 8.Juni – es sind noch Plätze frei!


Das Web 2.0 hat Plattformen wie die Wikipedia und soziale Netzwerke wie Facebook ermöglicht. Gleichzeitig wird schon an der nächsten “Version” des Web gearbeitet, denn das Web 3.0 ist wie geschaffen für “intelligente” Programme und Webanwendungen.

Welche Möglichkeiten gibt es darin? Auf was müssen Nutzer/-innen achten, um sich zukünftig im Internet für sie gewinnbringend zu bewegen? Wie verschmilzt das echte Leben mit der digitalen Welt? Was heißt es, wenn das Internet die Realität erweitert? Welche Werkzeuge eignen sich besonders für die Jugendverbandsarbeit?

http://www.sjr-stuttgart.de

Stuttgarter Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung ergänzt

Mittlerweile hat der Stadtjugendring Stuttgart gemeinsam mit dem Jugendamt und den Stuttgarter Jugendveränden eine für den Bereich Ehrenamt tragbare Ergänzung zur Vereinbarung getroffen.

zu Anlage 1zur Vereinbarung zum Schutzauftrag

Das Stuttgarter Jugendamt hatte im Sommer 2012 eine Vereinbarung zum Schutzauftrag Kindeswohlgefährdung an die Freien Träger versandt. Diese sollte bis 31.10.2012 unterschrieben an das Jugendamt zurückgesandt werden…klick hier Anschreiben: (2012_1Anschreiben).
Die Vereinbarung selbst, mit einem Verweis auf die Förderungsvoraussetzung, wurde vorerst vom Stadtjugendring nicht unterschrieben, weil eine Zustimmung des Jugendhilfeausschusses nocht nicht erfolgt ist…klick hier auf die Vereinbarung: 2012_2Vereinb_§8a_Träger.

Weitere Anlagen zur Vereinbarung.

Begrifflichkeiten: 2012_3Anl-1_Begrifflichkeiten;

Fachkräfte: 2012_4Anl-2_Liste_i-e-F.pdf;

Interne Dokumentation: 2012_5Anl-3_Interne_Dokumentation §8a.pdf;

Dokumentation: 2012_6Anl-4_Dokumentation- i.e.F.pdf;

Selbstverpflichtungserklärung, die eigentlich nur eine Selbsterklärung ist: 2012_7Anhang-1_Selbstverpflichtungserklärung.pdf;

Langzeitstudie zur „Kinder- und Jugendarmut“

Armut ist der größte Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht einer Langzeitstudie, die der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Auftrag gegeben hat.

Ein umfangreicher Auszug aus dem Abschlussbericht findet sich unter diesem

Link:

http://www.awo-frankfurt.com/fileadmin/user_upload/dokumente/Sozial_und_Politisch/Armut/AWO-ISS-Armutsstudie_zentrale_Ergebnisse.pdf

Bundesweite Kindernotruf-Nr. 147

Im 20sten Jahr der UN Kinderrechtskonvention sollten wir auch in Deutschland Initiativen starten, die Kindern einen erleichterten Zugang zur Hilfe und Beratung ermöglicht.

Die Jugendringe der deutschen Großstädte starten deshalb eine Aktion, die eine deutschlandweite Kindernotruf-Nr. fordert.

Nach unseren Recherchen ist die Nr. 147 nicht vergeben.

Die 147 fordern wir deshalb, weil sie auf der Tastatur mit 1 beginnt und in der Anordnung senkrecht für Kinder einfach zu merken ist. Die Schweiz verfügt übrigens schon über einen nationalen Telefonberatungsdienst mit geschützter dreistelliger Nummer 147 nur für Kinder und Jugendliche.

Warum soll dies nicht auch in Deutschland gehen?

In jeder Stadt könnte dann, nach gewählter 147, eine entsprechende Umleitung auf eine lokale Beratungsstelle erfolgen.