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Arbeitstagung am 17.11.2017 in Kassel

Die AG der Großstadtjugendringe trifft sich am 17.11 zu ihrer Arbeitstagung in Kassel. Dort steht folgende Tagesordnung auf dem Programm:

Top 01: Aktuelles aus den Jugendringen

Top 02: Tagung der Großstadtjugendringe 2018 in Frankfurt

Top 03: Austausch über aktuelle Entwicklungen

  • Reform SGB VIII (Abstimmung am 22.09 im Bundesrat)

Top 04: DJHT 2017 Gespräch mit den Landesjugendringen, Abrechnung

Top 05: Bericht von der Juleica-Fachtagung im Juni

Top 06: Bericht Vollversammlung DBJR im Oktober in Berlin

Top 07: Anmerkungen zur U18-Wahl

Top 08: gemeinsames Papier zur Grundförderung kommunaler Jugendringe

Jugendringe sind kompetente Partner*innen der Jugendhilfeplanung

Auf der diesjährigen Tagung der Großstadtjugendringe vom 05. – 07. Mai in Wolfsburg diskutierten die Vertreter*innen aus den Kommunen intensiv über die Ergebnisse des 15. Kinder- unjd Jugendberichtes. Dabei haben sie dann eine Position zur Beteiligung von Jugendringen an den Prozessen der Jugendhilfeplanung erarbeitet:

Jugendringe sind kompetente Partner*innen der Jugendhilfeplanung

Die Vertreter*innen der Großstadtjugendringe, die sich zu ihrer Tagung vom 5. – 7. Mai 2017 in Wolfsburg zusammengefunden haben, nehmen das Thema „Jugend ermöglichen“ des 15. Jugendberichtes der Bundesregierung auf und nehmen zu ihrer Rolle in der Jugendhilfeplanung wie folgt Stellung:

Jugendliche organisieren sich selbst – unter anderem in Gruppen, Initiativen, Vereinen, Verbänden und Einrichtungen. Diese organisieren sich gemeinsam und unabhängig in Zusammenschlüssen wie Jugendringen.

Jugendringe sind und verstehen sich als Sprachrohr dieser sich selbst organisierenden Jugend. Sie repräsentieren die Vielfalt der Werte, an denen sich Jugendliche in unserer Gesellschaft orientieren.

Wir sind Experten und Expertinnen für Fragen und Herausforderungen, die sich den Jugendlichen in Bezug auf das Hineinwachsen in unsere Gesellschaft stellen. Insbesondere handelt es sich dabei um Qualifizierung, Verselbständigung und Selbstpositionierung. Jugendliche dabei zu unterstützen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die sich vor allem in der Jugendhilfeplanung realisiert.

Jugendringe besitzen als fachpolitische Arbeitsgemeinschaften und Interessenvertretungen wesentliche Kompetenzen und Erfahrungen für eine qualifizierte Beteiligung und Mitarbeit in Prozessen kommunaler Jugendhilfeplanung. Dies sind unter anderem:

• Fundierte, bestehende Netzwerke und Beziehungen in unterschiedliche Geschäftsbereiche der Kommunalverwaltung sowie lokaler Zivilgesellschaft und Partner in den Sozialräumen

• Experten für strukturierte Kinder- und Jugendbeteiligung, Räume für junge Menschen in der
Gesellschaft direkt und im übertragenen Sinne

• Wir arbeiten dabei partnerschaftlich und langjährig mit dem*der örtlichen, öffentlichen Träger*in zusammen

• Weitreichende Fachexpertise in Steuerungsfragen in der Kinder- und Jugendhilfe (Verantwortliche Qualitätsentwicklung, Evaluation, Controlling, Beteiligung…)

Deshalb sind Jugendringe als kompetente Partner in den Strukturen kommunaler Jugendhilfelandschaften zu verorten (u.a. Mitarbeit in den Arbeitsgemeinschaften nach §78 SGB VIII, Jugendhilfeausschüssen und Unterausschüssen).

Um diese Fülle an verantwortungsvollen Aufgaben erfüllen zu können, ist eine verlässliche Förderung von Strukturen, flächendeckendes Personal für die Jugendringe, wie auch eine strukturierte Einbindung in kommunale Planungsprozesse unabdingbar.

Die Jugendringe begrüßen entsprechende Initiativen der Kommunen, die kontinuierliche Einbindung von Jugendringen sachgemäß zu fördern und anzuerkennen.

Positionspapier der Leipziger offenen Kinder- und Jugendarbeit – Handle with care

Handle with care – Offene Freizeittreffs bei der Planung mitdenken
Leipzig wächst. Dabei sind es gerade die jüngeren Bevölkerungsgruppen, für die ein besonders hohes Wachstum vorausgesagt wird. Schaut man auf die in der Stadt hierzu bisher mitgedachten Angebote für Kinder und Jugendliche, findet man Schulneubauten, Kita und auch die Forderung nach dem Ausbau von Schulsozialarbeit. Alles richtige und wichtige Punkte und doch sucht man vergebens nach der Forderung, offene Freizeitangebote in die Planung einzubeziehen.
In einer Stellungnahme appellieren die Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Leipzig gemeinsam mit dem Stadtjugendring und dem Berufsverband für Soziale Arbeit in Sachsen jetzt an die Kommune, Jugendzentren nachhaltig zu stärken.
In Leipzig stehen Kindern und Jugendlichen immer weniger öffentlich zugängliche Freiräume zur Verfügung! Derzeit sind es noch 39 Offene Freizeittreffs, die jährlich von insgesamt mehr als einer Viertelmillion Kindern und Jugendlichen besucht werden. Sie sind über das Stadtgebiet verteilt, stehen allerdings längst nicht in allen Ortsteilen zur Verfügung.
In den letzten 2 Jahren hat in Leipzig ein Treff geschlossen, ein zweiter wird mittlerweile „umgenutzt“. Der Umfang der von der Stadt bezahlten Personalstunden für Fachkräfte sinkt stetig und damit auch die Anzahl der Öffnungszeiten, sowie die Anzahl der interessenspezifischen Projekte, die begleitend stattfinden. „Dabei geht es nicht einfach nur um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Wer uns das vorwirft, der denkt viel zu kurz.“, so Matthias Stock, Vorsitzender des DBSH Sachsen. „Vielmehr geht es darum, dass sich Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auch als Anwälte für die Interessen von Kindern und Jugendlichen verstehen und sich für diese einsetzen. Deshalb ist es notwendig, endlich an die Öffentlichkeit zu gehen, um den schleichenden Abbau zu stoppen und Orte zu sichern, in denen sich junge Menschen frei entfalten und ihre eigenen Interessen einbringen können.“ Gerade ist in Dortmund der Bundeskongress für Kinder- und Jugendarbeit zu Ende gegangen, auf dem diese zentrale Bedeutung von Jugendtreffs noch einmal ausdrücklich hervorgehoben wurde.
Dafür braucht es jedoch auch konkrete Orte. Leipzig sei faktisch ausverkauft, titelte unlängst eine Zeitung und meinte den Immobilienmarkt, der boomt und die Grundstücks- und Mietpreise in die Höhe schnellen lässt. Da wird auch der Raum für außerschulische Jugendarbeit knapp und unbezahlbar. So war man in den letzten fünfzehn Jahren in Leipzig durchschnittlich 3 Jahre auf der Suche nach einem Alternativstandort, wenn man einen neuen Jugendtreff suchte. Einige wurden ersatzlos gestrichen und der letzte Neubau liegt über 10 Jahre zurück. „Wird dieses Thema bei der Stadtplanung jetzt nicht mitgedacht, werden zukünftig kaum Optionen bleiben oder es wird richtig teuer.“, warnt Corinna Graf, Geschäftsführerin des Stadtjugendring Leipzig e. V.
Das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen ist heute mehr denn je von vielfältigen Herausforderungen geprägt. Während sich die Diskussion in der Öffentlichkeit oft auf tatsächliches oder potentielles Gefährdungsverhalten beschränkt, – wahlweise bezogen auf Jugendgewalt, Verletzungen der öffentlichen Ordnung, gefährdetem Bildungserfolg, Suchtmittelmissbrauch oder ungesundem Ernährungsverhalten – bleiben wesentliche Entwicklungsaufgaben unterrepräsentiert. Zu ihnen zählen die Auseinandersetzung mit den an sie gestellten Anforderungen, die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit und einer eigenen Identität, die Bewältigung von sozialen Aushandlungsprozessen sowie der Kompetenzerwerb für eine weitestgehend selbstbestimmte Lebensführung.
Jugendtreffs bieten genau dafür öffentlich zugängliche Räume, deren Besuch freiwillig und kostenfrei sowie dazu geeignet ist, ungleich verteilten Teilhabemöglichkeiten unter Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Sie bieten vielfältige Bildungs- und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt stellen sie Orte dar, an denen junge Menschen demokratische Mitbestimmung konkret erfahren können. Hier treffen sie ihre Freunde und sind gemeinsam mit anderen aktiv. Für manche Kinder ist ihr Jugendzentrum wie ein zu Hause. Hier erleben sie Anerkennung und Selbstwirksamkeit.
Um die Qualität der sozialpädagogischen Begleitung sicherzustellen, braucht es dafür allerdings bessere Rahmenbedingungen: ausreichend Fachkräfte, unter anderem für eine Doppelbesetzung während der Öffnungszeiten, tarifgerechte und angemessene Vergütung, die Sicherstellung von Öffnungszeiten entsprechend des tatsächlich ermittelten Bedarfes sowie die Bereitstellung einer zweckentsprechenden Ausstattung. Gleichzeitig regen die Fachkräfte eine Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig an, um den Bereich Jugendarbeit in der Ausbildung zu stärken.
Gerade hat sich Leipzig auf den Weg gemacht „jugendgerechte Kommune“ werden zu wollen. Da wäre es ratsam, neben vielfältigen anderen Jugendangeboten, eine bedarfsdeckende Bereitstellung von Offenen Freizeittreffs in die Planung einzubeziehen.
Die Stellungnahme der Fachkräfte kann im Volltext auf den Seiten des Stadtjugendring Leipzig sowie des Berufsverbandes für Soziale Arbeit in Sachsen heruntergeladen werden.
Im Sinne einer breiten Diskussion freuen sich die Fachkräfte über Rückmeldungen und Anregungen unter der Mailadresse okja.leipzig@dbsh-sachsen.de.

Kinder- und Jugendförderplan 2015-2020 für Düsseldorf

Im Sommer diesen Jahrers hat der Rat der Stadt Düsseldorf den neuen Kinder- und Jugendförderplan 2015 – 2020 einstimmig verabschiedet. Der Plan sieht viele Verbesserungen für die Jugendverbandsarbeit in den nächsten 6 Jahren vor. Die Bildungsarbeit des Jugendringes und der Jugendverbände wird gestärkt. Das freiwillige Engagement von Jugendlichen jungen Erwachsenen soll stärker in die Betrachtung von Politik und Öffentlichkeit gelangen. Die Betieligung von Kindern und Jugendlichen soll mit einem U-27-Check(Arbeitstitel) verbessert werden.
Wer sich für die Einzelheiten interessiert, hier gibt es die Datei: Jugendhilfeplanung 2015-2020

Fachtagung – JUGEND RAUM GEBEN!

Unter dem Titel “JUGEND RAUM GEBEN!” findet am 30. Mai 2015 die Fachtagung zur Jugendarbeit in Wolfsburg statt. In der Fachtagung der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg und des Stadtjugendrings Wolfsburg e.V. geht es um die Herausforderungen der Jugendarbeit und außerschulischen Jugendbildung. Das Impulsreferat Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (HS Magdeburg-Stendal) steht unter der Überschrift “Anforderungen an Kinder- und Jugendarbeit im öffentlichen Raum heute!”. Es schließt eine Workshopphase an. Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht Interessierten offen. Eine Anmeldung wird unter jugendfoerderung@stadt.wolfsburg.de erbeten.

[jugend_raum_geben_einladung2015 ]

“Keine Zeit für Jugendarbeit” Fachtagung am 13.März in Düsseldorf

„Keine Zeit für Jugendarbeit!?“-Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Jugendverbänden und im Sport.13. März 2015 15.30 Uhr – 19.00 Uhr im Haus der Jugend, Lacombletstr. 10, 40239 Düsseldorf

Bleibt im Leben Jugendlicher– neben G8, Ganztagsschule, den Möglichkeiten des Web 2.0, Bachelor-Studiengängen u.a. – noch ausreichend Zeit für die Teilnahme und das ehrenamtliche Engagement in der Jugendarbeit? Und was tun Jugendverbände (-initiativen und -vereine), um mit möglichen Veränderungen im Leben Jugendlicher umzugehen?

Aber auch die Sportvereine in Düsseldorf müssen sich den Herausforderungen mit den Veränderungen im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellen.

In der Studie „Keine Zeit für Jugendarbeit“ des Deutschen Jugendinstitutes (DJI) und der TU Dortmund wurden den Veränderungen im Engagement mit einer breit angelegten Studie nachgegangen. Karin Wehmeyer, Mitautorin stellt die Studie, die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen für die Jugendarbeit vor.

Die Veränderungen wurden in den Sportvereinen und Jugendverbänden wahrgenommen und man versucht, mit Modellprojekten Antworten auf die veränderte Situation zu finden. Auf der Tagung werden zwei Projekte vorgestellt:

1. Landessportbund NRW: „Junges Ehrenamt“

2. SJD – Die Falken, Düsseldorf: #Kellerkinder

Die Jugendverbände und die Sportvereine werden die Veränderungen in Schule und Studium nicht wieder rückgängig machen können. Sie können nur auf die veränderten Rahmenbedingungen hinweisen und in der Politik, in der Schule und an den Universitäten Unterstützung des freiwilligen Engagements von jungen Menschen einfordern.

Zum Abschlussder Fachtagung möchten wir mit Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen der Stadt Düsseldorf diskutieren, wie wir gemeinsam die Rahmenbedingungen für „Junges Engagement“ verbessern können.

Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Jugendringes, des Jugendamtes und des Stadtsportbundes/Sportjugend der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Programm:

15.30 Uhr          Kaffee und Kuchen

16.00 Uhr          Begrüßung durch den Stadtsportbund und den

Jugendring

16.10 Uhr          „Keine Zeit für Jugendarbeit“

Input Karin Wehmeyer

17.00 Uhr          2 Best-Practice Beispiele:

1. Landessportbund: „Junges Ehrenamt“

2. SJD – Die Falken

18.00 Uhr          Gesprächsrunde mit

Burkhard Hintzsche (Jugend- und Sportdezernent)

Ursula Holtmann-Schnieder (Vors. Jugendhilfeausschuss)

Christian Banz (Vors. Jugendring)

Vertreter Stadtsportbund

19.00 Uhr          Ende

Wir möchten Sie/Euch bitten, sich für die Fachtagung entweder per Mail (Stichwort: „Keine Zeit …) an info[at]jugendring-duesseldorf.de oder per Fax unter 0211/8929047 bis zum 9. März anzumelden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme von jungen und älteren Menschen aus den Jugendverbänden, den Sportvereinen, der Kommunalpolitik und Verwaltung.

Fachtagung “Keine Zeit für Jugendarbeit” 13.03.15

Am Freitag, den 13. März veranstaltet der Jugendring Düsseldorf in Kooperation mit dem Jugendamt und dem Stadtsportbund einen Fachtag zu der Studie “Keine Zeit für Jugendarbeit. In der Zeit von 16 – 20 Uhr treffen sich Jugendverbände, Politik und Verwaltung und diskutieren die Ergebnisse der Studie und mögliche Verbesserungen der Bedingungen von ehrenamtlichen Engagement von jungen Menschen in der Kommune. Anmeldungen und weitere Infos zum Programm gibt es ab Dezember beim Jugendring Düsseldorf.

Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe tagt in Bielefeld

Die Arbeitsgemeinschaft der Großstadtjugendringe trifft sich in 2014  vom 21. bis zum 23. März 2014 zu ihrer jährlichen Konferenz in Bielefeld. Betrachtet werden die unterschiedlichen Aspekte der Stadt (teil)-Entwicklung in der Migrationsgesellschaft.
Die Professorinnen Prof. Claudia Rademacher und Prof. Erika Schulze der FH Bielefeld befassen sich in ihrem Vortrag mit den Wirkungen von Stadtteilmythen („sozialer Brennpunkt“, „Ghetto-Kids“) auf das Aufwachsen von Jugendlichen.  Außerdem gehen sie der Frage nach in welcher Weise und in welcher Absicht die Politik, die Presse ebenso wie die Sozial-und Jugendarbeit die Entwicklung von Stadtteilen beeinflussen?
In den letzten Jahren hat es in Europa viele Proteste Jugendlicher gegeben, die in randständigen Stadtteilen leben. Dies bewirkte eine wissenschaftliche Bearbeitung der Frage, ob Jugendliche in Deutschland  ähnliche Widerstandspraxen ausüben werden. Sonja Preißing (Uni Köln) und Miriam Yildiz (SchLAu NRW, Uni Köln) gehen zunächst, auf der Grundlage ihrer Doktorarbeiten, auf die Situation Jugendlicher in randständigen Stadtteilen ein. Anschließend widmen sie sich in den Workshops zwei Fragestellungen: Welche Partizipationschancen haben Jugendliche in marginalisierten Stadtteilen?  Welche Lebensstrategien  und Praktiken der Selbstverortung entwickeln sie?

Zum Programm gehts hier:  KdGjJr_Bielefeld_Programm


Fachtagung: Mobiles Lernen und Spielen am 24. April in Düsseldorf

Fachtagung zum Einsatz von Smartphones und Tablets in Jugendarbeit und Schule.24. April von 09 – 16 Uhr im Haus der Jugend

Jeder zweite Jugendliche verfügt heute schon über ein Smartphone mit stark zunehmender Tendenz. Jeder dritte Jugendliche verfügt über eine mobile Internetflatrate. Soziale Netzwerke, Messenger etc. ersetzen nach und nach die klassische Funktion wie Telefon. Durch die mobilen Geräte erwächst eine neue Informations- und Kommunikationskultur. Es entsteht eine neue Situation des „Always on“.

Eingebaute GPS-Empfänger und ein eingebauter Kompass lassen den aktuellen Aufenthaltsort bestimmen, ortsbezogene Informationen anzeigen und zu vorgegebenen Ziele navigieren. Aus den zahlreichen Tools der Geräte entstehen zahlreiche Chancen für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Möglichkeiten kreativ und produktiv zu nutzen. Lernen mit mobilen Geräten in Gruppen oder alleine eröffnet Potenziale hinsichtlich einer individualisierten, orts- und zeitungebundenen Lernerfahrung.

Bei der Fachtagung wollen wir konkrete Projekte vorstellen und Anregungen bieten. Wir zeigen Möglichkeiten auf, mit Jugendlichen aus den Klassenräumen, Jugendfreizeit- und Bildungseinrichtungen zu verlassen und sich Wissen mobil, spielerisch und kreativ anzueignen. Einsteigen möchten wir an dem Tag mit einem Input von Frau Prof. Dr. Linda Breitlauch (Mediadesign Hochschule Düsseldorf) zu den Lernpotenzialen von Computerspielen. Im Anschluss gibt es einen zweiten Input zu den neuesten Ergebnissen der JIM-Studie aus dem Jahr 2012. Im Mittelpunkt stehen die neuesten Erkenntnisse über die mobile Nutzung von Medien und Informationen von Jugendlichen.

Daran schließen sich zwei Arbeitsphasen mit je drei unterschiedlichen Workshops an. Wir möchten  6 unterschiedliche mobile Projekte vorstellen. Im Anschluss an die zwei Arbeitsphasen möchten wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den unterschiedlichen Bildungsfeldern die Möglichkeit eröffnen, in einer Abschlussrunde erste Kooperationen für gemeinsame Projekte in Düsseldorf miteinander auszuloten.
Infos: http://www.jugendring-duesseldorf.de/jugendring/news/einzelnnachricht/?tx_ttnews[tt_news]=787&cHash=3cb3f075338ee19b78e8491160ddad83

Arbeitshilfe des LJR NRW bei Führungszeugnissen für Ehrenamtliche

Zum Ende des letzten Jahres haben sich die beiden Landesjugendämter, die kommunalen Spitzenverbände und die landesweiten Träger im Arbeitskreis G5 (zu denen auch der Landesjugendring NRW gehört) auf gemeinsame Empfehlungen zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetztes gemäß § 72a SGB VIII (Führungszeugnis für Ehrenamtliche) für Nordrhein-Westfalen verständigt.

Der Landesjugendring NRW hat alle relevanten Informationen gebündelt und stellt eine Arbeitshilfe mit verschiedenen Vorlagen zur Verfügung (Mustervereinbarung für das Jugendamt, Selbstverpflichtungserklärung, Empfehlung zur Einordnung ehrenamtlicher Tätigkeite hinsichtlich einer verpflichtenden Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses bei Jugendverbänden u.a.)

Arbeitshilfe_Fuehrungszeugnisse_LJR2013_final