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Hallo! – Willkommen in Bochum“ Broschüre für Flüchtlingsjugendliche

Die Willy-Brandt-Gesamtschule und der Kinder- und Jugendring haben in einem gemeinsamen Projekt die Broschüre „Hallo! – Willkommen in Bochum“ für Flüchtlingsjugendliche erarbeitet. Mit der Broschüre soll der Neustart und die Orientierung von jungen Flüchtlingen in Bochum erleichtert werden.

Für Mädchen und Jungen, die durch Flucht und Vertreibung in unsere Stadt gekommen sind, ist alles neu und unbekannt. Sie müssen sich an ein neues Zuhause und eine neue Umgebung gewöhnen, eine neue Sprache erlernen und sich in einem fremden Schulsystem zurechtfinden.

Die Jugendlichen haben dramatische und vielfach auch traumatisierende Erlebnisse hinter sich gebracht und sie sollen sich in einer fremden Stadt wohl fühlen. Dies ist nicht nur für die Neuankömmlinge, sondern auch für die bestehende Schulgemeinschaft eine große Herausforderung.

„Hallo“ ist interaktiv angelegt. Jede Schule kann das Heft gemeinsam mit jungen Flüchtlingen individuell gestalten. Damit dies auch bei anfänglichen Sprachproblemen möglich ist, sind Teile von „Hallo“ in drei Sprachen (arabisch, englisch, russisch) übersetzt. Besonders wichtig ist jedoch, dass mit dem Arbeiten im Heft der Erwerb der deutschen Sprache gefördert wird.

„Hallo“ kann im Sprachunterricht, in den Integrationsklassen und bei der Begleitung der jungen Flüchtlinge durch Schulsozialarbeiter_innen eingesetzt werden.

Die Broschüren können kostenlos in der Geschäftsstelle des Kinder- und Jugendrings Bochum (0234-438809-30, info@jugendring-bochum.de) bestellt werden.

„Hallo! – Willkommen in Bochum“ >>>hier klicken<<< (25MB)

Für den Stadtjugendring Stuttgart ist die AfD nicht wählbar!

AfD ist nach Ansicht des Stadtjugendring Stuttgart eine rechtsradikale Partei.

In Baden-Württemberg scheinbar moderat, zeigt die AfD in vielen Auftritten Ihrer AnführerInnen ihr wahres Gesicht.

„Nationalistische und totalitäre Ansichten von Frauke Petry, Höcke, Beatrix von Storch und Konsorten haben in unserer Gesellschaft keinen Platz“, so Jörg Titze, der Vorsitzende des Stadtjugendrings.

„Dass die selbsternannte AfD keine wirklich Alternative für Deutschland ist, haben inzwischen viele Organisationen und Parteien glücklicherweise erkannt.

Seit der Spaltung der AfD ist auch die demokratische Maske der AfD gefallen und inzwischen zeigen die Führungskräfte ungeniert die rechtsradikale und menschenverachtende Fratze dieser Partei“, so Titze weiter.

„Als Stadtjugendring und als freier Träger der Jugendarbeit schließen wir jegliche Zusammenarbeit mit dieser rechtsradikalen Partei aus“, so Jörg Titze, 1. Vorsitzender des Stadtjugendrings.

„Wer die unterschiedlichen Lebenslagen aller Menschen nicht im Blick hat, und zwischen wertig und ungleichwertig unterscheidet, stellt sich abseits jeglichen Demokratieverständnisses. Wer, wie Beatrix von Storch, Menschen, die ihr Zuhause im Krieg verloren haben, als Angreifer bezeichnet und sie mit Schusswaffen daran hindern will, in einem sicheren Land Hilfe zu bekommen, ist jenseits jeden menschlichen Gewissens angelangt“, so Titze weiter.

Ausdrücklich unterstützen wir die Aussagen des katholischen Stadtdekans Hermes vom 2. Februar, der klar Stellung gegen die Politik der AfD bezogen hat.

Es wäre zu wünschen, wenn andere Einrichtungen seinem Beispiel folgen würden.

„Dem Hass und der Ausländerfeindlichkeit versucht der Stadtjugendring im Interesse der Jugend mit allen Kräften in seinen Maßnahmen entgegenzuwirken, bei den Alternativen Stadtrundfahrten und –rundgängen, in der Mitarbeit beim Hotel Silber, in der Beratungsarbeit gegen Rechts oder seit über 30 Jahren in der Interkulturellen Arbeit. Und das hat sich in Stuttgart bewährt“, ergänzt Rainer Mayerhoffer, Geschäftsführer des Stadtjugendrings.

Jugendbefragung Wolfsburg

Der Fragebogen und die Ergebnisse der Jugendbefragung in Wolfsburg sind verfügbar:

- Hier geht es zum Fragebogen

- Hier kann man die Ergebnisse herunterladen.

„Bildung ist vor Ort erlebbar“ – Die Dokumentation zum Bildungsprojekt „wir hier“

Jugendverbände und –initiativen sind wichtige Akteure im Bereich der außerschulischen Jugendbildung. Dies zeigt auch unsere gerade fertiggestellte Dokumentation.

Darin sind Ergebnisse einer Befragung zu den Bildungsangeboten und –leistungen der verbandlichen Jugendarbeit in Bochum veröffentlicht, an der alle Mitgliedsverbände und der Jugendring selber teilgenommen haben.

Darüber hinaus wird erläutert, was „Kommunale Bildungslandschaften“ sind und warum die verbandliche Jugendarbeit unbedingt dazugehört und eine wichtige Rolle mit ihren Lern- und außerschulischen Bildungsorten spielt.

Es werden aus Sicht der verbandlichen Jugendarbeit wichtige Aspekte der Bochumer Bildungslandschaft angesprochen, bei denen  es um die gerechte Verteilung von Bildungschancen in Bochum, die unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Bildungsakteure wie auch um Kooperationen bei der Bildungsarbeit geht.

Zusätzlich gibt es einen Überblick zu Schwerpunkten und Besonderheiten in den Bildungsangeboten der einzelnen Verbände und Initiativen im Jugendring sowie ein aktuelle Adressliste.

Die Broschüre kann beim Kinder- und Jugendring Bochum bestellt werden. Sie steht aber auch als Download zur Verfügung.

Fachtagung „Fördern ist Pflicht!?“ am 24. Oktober 2014

Mit der Fachtagung zur Förderverpflichtung der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit greift der Landesjugendring NRW das im Dezember letzten Jahres vom Deutschen Bundesjugendring veröffentlichte Rechtsgutachten der renommierten Rechtsanwälte Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner und Prof. Dr. Christian Bernzen auf.

Grundaussage des Gutachtens ist die Feststellung, dass Jugendverbände auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen einer Kommune zu fördern sind.

Ziel der Fachtagung ist es einerseits, das Gutachten aus rechtlicher und politischer Perspektive inhaltlich zu vertiefen und zugleich Handlungsstrategien für dessen Umsetzung zu diskutieren, um die kommunale Jugend(verbands)arbeit in Nordrhein-Westfalen zu stärken und abzusichern.

Eingeladen sind Vertreter/innen kommunaler Jugendringe, Jugendverbandsvertreter/innen, Vertreter/innen der kommunalen Jugendämter und Fachpolitiker/innen.

Hier finden Sie die Einladung und das Tagungsprogramm

Hier gibt es das Anmeldeformular als PDF

Jugendringe beim DJHT 15. Deutschen Jugendförderungstag in Berlin.

Die Großstadt- und Landesjugendringe präsentieren sich gemeinsam auf der Fachmesse des DJHT in Berlin.

Keine Ausdehnung der Sommerferien auf einen 90-Tage-Korridor

Großstadtjugendringe sprechen sich für Beibehaltung der bisherigen Regelungen aus.

Die Konferenz der Großstadtjugendringe hat sich mit der Initiative der Ministerpräsident/-innen der Länder befasst, den Zeitkorridor für die Sommerferien zu verlängern und spricht sich dafür aus, dies nicht zu tun.
Weitere Informationen und die gesamte Stellungnahme im Wortlaut finden Sie hier:

Stellungnahme der Großstadtjugendringe zum geplanten Ferienkorridor

Antwort des Präsidenten des Städtetages, Dr. Ulrich Maly

Fonds Soziokultur vergibt Fördermittel im Bereich Inklusion

Der Fonds Soziokultur schreibt im zweiten Halbjahr 2012 einen Wettbewerb für die besten Projektideen zum Thema “Inklusion” aus. Gefördert werden Projekte, die sich mit dem Thema auf ungewöhnliche Weise auseinandersetzen und die Bedeutung kultureller Teilhabe und sozialer Partizipation herausstellen.

Mit dem Wettbewerb soll deutlich gemacht werden, dass künstlerische Produktionsprozesse die Gesellschaft insgesamt verändern können, wenn sie den Alltag aus ungewohnter Perspektive zum Thema machen. Für die Projektförderung stehen insgesamt ca. 420.000 Euro zur Verfügung. Ein Teil davon wird an Projekte zum Thema Inklusion vergeben. Sie sollen sich an den Fähigkeiten und Begabungen von behinderten Menschen orientieren und ihnen Gelegenheit geben, ihre kreativen Potenziale zu entwickeln und zu fördern. Alle Projekte sind anschließend automatisch für den mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis Soziokultur nominiert.

Der zweite Teil des Fonds wird an soziokulturelle Projekte vergeben, die sich nicht ausdrücklich dem Leitthema widmen, aber Modellcharakter besitzen. Sie sollen neue Praxis- und Aktionsformen in der Soziokultur entwickeln und erproben. Einsendeschluss für Projektideen ist der 1. Mai 2012.
Die Ausschreibung und Antragsformulare gibt es hier oder beim:

Fonds Soziokultur e.V.
Weberstraße 59a
53113 Bonn
Fon: 0228.971 447 90
Fax: 0228.971 447 99
E-Mail: info@fonds-soziokultur.de
Web: www.fonds-soziokultur.de

Völlig vernetzt! Digitale Jugendkulturen im Web 2.0 – Chancen für die Jugendarbeit

„Ich bin drin. So einfach ist das !?“ Diese Redewendung von Boris Becker in  der AOL-Werbung der 90er Jahre  mutet  heute, in Zeiten orts- und zeitunabhängiger Internetnutzung,  fast hinterwäldlerisch an. Mittlerweile sind über 70 Prozent der Deutschen und bereits alle Jugendlichen regelmäßig online. Facebook, Google, Youtube und Co  sind faszinierende Begleiter ihrer Jugend. Das Web 2.0 und die Fülle an Social Media-Anwendungen ermöglicht Selbstdarstellung, permanente Vernetzung mit der eigenen Peergruppe und endlose Informationsvielfalt.

Der Fachtag unter dem Titel: “Völlig vernetzt! Digitale Jugendkulturen im Web 2.0.- Chancen für die Jugendarbeit” richtet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Jugendverbandsarbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Düsseldorf und NRW.

Expertenbeiträge dienen der Inspiration, Praxisvorschläge und angeregte Diskussionen runden das Programm an diesem Tag ab. Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich und ihre Meinung konstruktiv, interaktiv und provokativ in einem Educamp und einer anschließenden „Fishbowl“-Diskussion einzubringen. Selbstverständlich werden wir diese Veranstaltung ergänzend online begleiten und dokumentieren.

Medienbildung wird zur vierten Kulturtechnik. Die Jugendarbeit hat den Auftrag ihre Zielgruppe in ihren Lebenswelten beratend, begleitend und unterstützend zur Seite zu stehen – nicht nur analog. Unsere Gesellschaft verändert sich, unsere Zielgruppe verändert sich, unsere Angebote müssen sich auch verändern, wenn wir nicht die Gegenwart verpassen wollen.

Der Fachtag findet am Samstag, den 2. Juni 2012 in der Zeit von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr im Haus der Jugend in der Lacombletstr. 10 in 40239 Düsseldorf statt

http://www.jugendring-duesseldorf.de/fachtag-voellig-vernetzt/

Tagungsprogramm

08.30 Uhr:            Einlass
09.30 Uhr:            Eröffnung durch Achim Radau-Krüger
09.45 Uhr:            „Das ist erst der Anfang – Wie das Web 2.0 unser Leben verändert.“ (Nadine Tournier)
Die Entwicklung des Web 2.0 hat unser privates und berufliches Leben stark beeinflusst. Wir können auf den unterschiedlichsten Wegen im Netz mit unseren Freunden und Bekannten kommunizieren und gegenseitig ohne große Mühe am Leben des Anderen teilnehmen, wir erstellen permanent eigene Inhalte, haben jederzeit Zugang zu allen erdenklichen Informationen und werden vom Kunden zum „Fan“ auf Facebook.
Dieser Einführungsvortrag zeigt auf, wie der Metaprozess der Mediatisierung am Beispiel von Social Media unser Leben bisher verändert hat und mit welchen künftigen Entwicklungen wir bereits heute rechnen können.
10:15 Uhr:            Nachfragen und Diskussion

10.30 Uhr:         Mashup: Jugendarbeit – Herausforderung für eine sozialraumorientierte
Jugendbildungsarbeit (Verena Ketter)
Das Modell einer virealen Sozialraumaneignung ist für die Jugendarbeit erforderlich, um an sich wandelnde Lebenswelten und Sozialraumerfahrungen Jugendlicher anzuschließen und Heranwachsende bei ihren Handlungsaufgaben unterstützen zu können. Für die Kinder- und Jugendarbeit hat dies zur Folge, das alltägliche Medienhandeln Jugendlicher im Web anzuerkennen und für pädagogische Aufgaben nutzbar zu machen

11.00 Uhr:            Nachfragen und Diskussion
11.30 Uhr:            Kaffeepause
12.00 Uhr:            Social Media – junge Chancen für echte Partizipation (Jürgen Ertelt)
Das Internet ist die Elektrifizierung der Gesellschaft. Social Media bieten neue Formen der Kommunikation und der Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs.
Das immanente Demokratisierungspotenzial ermöglicht weitreichende Chancen für Partizipation. Besonders junge Menschen können so in ihrem Engagement angesprochen werden. Die Gelingensbedingungen “verstehbare Informationen, Transparenz und Wirksamkeit”  und die damit verbundenen Herausforderungen an einer „digitalen Jugendbildung“ im Spannungsfeld von Medienkompetenz-Stärkung und politischer Bildung werden an Beispielen dargestellt und diskutiert.
12:30 Uhr:            Nachfragen und Diskussion
12:45 Uhr:            Mittagpause
13.45 Uhr:            Educamp – Sessions
14.30 Uhr:            Beginn der Workshops
16.30 Uhr:            Kaffeepause
17.00 Uhr:            Fish-Bowl-Diskussion zum Abschluss
18:00 Uhr:            Ende der Tagung

Educamp
Wir wollen keine strikte Trennung zwischen Publikum und Referenten. Im Sinne von Tim O´Reilly dem Begründer des Web 2.0 bietet das „Educamp“ am Mittag die Gelegenheit aktiv, kreativ und provokativ an unserer Veranstaltung mitzuwirken. Bei einem Educamp gebt Ihr Themenvorschläge für sogenannte „Sessions“ (Sitzungen), die über ein „Grid“ (Flipchart) von Euch selbst im Laufe des Vormittages koordiniert werden. Spontane oder vorbereitete Beiträge dienen dazu Wissen zu teilen, sich gegenseitig zu inspirieren und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Seid dabei!

Workshops:
WS1:      Sozialraumorientierte Jugendmedienbildung – Methoden, Ansätze und Tools
Aufbauend auf dem Impulsreferat am Vormittag sollen in dem Workshop die technischen Tools für Jugendarbeit im Social Web vorgestellt werden: sozialraumorientierte Methoden -Google Maps, Animoto etc. also eine Anleitung für Eigenproduktionen z.B. auf Online-Landkarten
Referentin: Verena Ketter

WS2:      Social-Media-Strategien für die lokale Jugend(verbands)arbeit
Ist der Einsatz sozialer Medien in der Jugend(verbands)arbeit sinnvoll? Welche Ziele lassen sich mithilfe sozialer Medien erreichen? Wie lässt sich der Erfolg messen? Der Social-Media-Workshop bietet die Grundlagen für den strategischen Einsatz von Facebook, Twitter und Co. Dabei bleibt genug Raum für Fragen und Diskussionen. Neben den technischen Möglichkeiten wird dabei ein Augenmerk auf die Einführung und Betreuung innerhalb der Organisationen gelegt.
Referent: Jona Hölderle

WS3:      Apps für die Jugendarbeit
Apps sind keine Programme sowenig wie mobile Endgeräte mit einem herkömmlichen Computer zu vergleichen sind. Apps sind grafische Oberflächen um die digitale mit der analogen Welt zu verschmelzen. Daraus ergeben sich neue Herangehensweisen, um an seiner Umwelt zu direkt partizipieren, bzw, sie zu gestalten. Und das wiederum sollte die Grundlage für eine medienkompetente Auseinandesetzung mit digitalen Medien sein.
Referent: Guido Brombach

WS4:      Computerspiele in der offenen Jugendarbeit: Mehr als nur daddeln?
Computerspiele gehören längst zum Alltag der Jugendlichen und nehmen einen Teil ihrer Freizeitaktivitäten ein.  Neben klassischen Computerspielen auf dem PC bieten Konsolen und tragbare Geräte jede Menge Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten sind den meisten Erwachsenen unbekannt. Der Workshop gibt einen Einblick in die jugendliche Lebenswelt. Welche Spiele es gibt, was die Technik zu bieten hat und welche aktuellen Nutzungstrend es im Bereich der Spiele gibt, wird neben Bezahlsystemen und Grundinformationen über exzessive Mediennutzung und Gewalt in Computerspielen vorgestellt. Gerade im Bereich der “erweiterten Realität” der sogenannten Augmented Reality gibt es viele neue spannende Spielformen.
Diese Spiele können, ebenso wie klassische Computerspiele, in der offenen Jugendarbeit eingesetzt werden. Neben den Rahmenbedingungen, die man beim Einsatz von Spielen in der Jugendarbeit beachten muss, werden konkrete Konzepte für einfach umzusetzende Projekte, die sich an der Lebenswelt der Jugendlichen orientieren vorgestellt.
Referentin: Angelika Beranek

WS5:      Educaching leicht gemacht –  Baukastensysteme zur Entwicklung von lokalen Educaches
Seit dem Winter des letzten Jahres entwickelt ein Arbeitskreis des Jugendringes Düsseldorf ein Baukastensystem für die Erstellung von lokalen Educaches. Educaches sind die konsequente Weiterentwicklung der „elektronischen Schnitzeljagd“ Geocaching. Im Workshop werden die Bausteine und Methoden zur Entwicklung von Educaches für unterschieliche Altersgruppen vorgestellt, Der Workshop wird mit den Teilnehmenden beispielhaft einen Educache in der Düsseldorfer Innenstadt durchspielen und evt. einen kleinen Educache rund um das Haus der Jugend modellhaft entwickeln.
Referentin und Referenten: Ursula Krüger, Max Kreuzwieser und Torben Stichling

Referentinnen und Referenten:

Guido Brombach studierte Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Universität Essen und absolvierte ein Lehramtstudium für die Fächer Chemie und Pädagogik, das er 2001 als Dipl. Erziehungswissenschaftler abschloss. Guido Brombach war von 2001 bis 2006 pädagogischer Assistent im DGB Bildungswerk für den Bereich Computer und multimediale Kommunikation und ist Betreiber des Dotcomblogs. Seit 2007 ist er Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Kommunikation, Lernen und Medien des DGB Bildungswerks, Hattingen.

Angelika Beranek arbeitet seit 2005 bei der Stadt Neu-Isenburg in der medienpädagogischen Jugendeinrichtung Infocafe (www.infocafe.org). Seit 2008 leitet sie das Mediensuchtpräventions – Modellprojekt “Be your Gamemaster” und befasst sich intensiv mit Computerspielen. Hierbei werden sowohl die positiven als auch die kritischen Seiten der Spiele betrachtet. Sie ist sowohl Koordinatorin des Fachforums Mediensucht Hessen als auch Jury Mitglied beim Cpmputerspielsiegel “Games Wertvoll”. Darüber hinaus ist sie als freiberufliche Referentin für Schülerprojekte, Elternabende, Fortbildungen zu aktuellen Medienthemen tätig.  Außerdem erstellt sie individuelle Medienbildungskonzepte für Schulen.
Mehr Infos: www.angelika-beranek.de

Jürgen Ertelt, Projektkoordinator youthpart.de  – Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft IJAB.de – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V

Jona Hölderle, www.pluralog.de, berät gemeinnützige Organisationen bei ihren Social-Media-Aktivitäten. Vor seiner Selbstständigkeit war er im Jugendrat Freiburg und bei der Jugendpresse Deutschland aktiv. Ehrenamtlich engagiert er sich für Jugendfotos.de, der Community für junge Fotografen, die er 2005 mitgegründet hat.

Verena Ketter, Dipl.-Soz.-päd. (FH), M.A. Media Education. Tätig als Medienpädagogin im Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden im Projekt „wi&you”. Promotion zum Thema „Medienbildung im Kontext von Web 2.0″ bei Prof. Dr. Horst Niesyto, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg.

Max Kreuzwieser, Studierender der Sozialen Arbeit in Düsseldorf und entwickelt jetzt das Baukastensystem für interaktive Stadtspiele beim Jugendring Düsseldorf

Ursula Krüger, Erzieherin, langjährig in der Jugendverbandsarbeit in Düsseldorf tätig, Sie war maßgeblich am Aufbau der „Spielerei“ in Düsseldorf beteiligt und entwickelt jetzt das Baukastensystem für interaktive Stadtspiele beim Jugendring Düsseldorf

Torben Stichling, Studierender der Sozialwissenschaften in Düsseldorf und entwickelt jetzt das Baukastensystem für interaktive Stadtspiele beim Jugendring Düsseldorf

Nadine Tournier ist seit 2009 Diplom Sozialpädagogin und arbeitet in einem Jugendzentrum in Düsseldorf mit dem Schwerpunkt Medien. Neben der Planung und Durchführung zahlreicher medienpädagogischer Projekte für Kinder und Jugendliche, promoviert Frau Tournier seit 2011 extern an der Universität Trier zum Thema „Vernetzte Jugendwelten zwischen digitaler In- und Exklusion –Onlinebasierte Netzwerke als Vermittlungsinstanz sozialer Ungleichheit“.

Anmeldung
Ihre Anmeldung senden Sie bitte per Fax oder Email bis zum, 18.05.2012 an den Jugendring Düsseldorf.
Email: info@jugendring-duesseldorf.de
Fax: 0211 / 8929047

Für die Teilnahme an der Fachtagung beträgt der Teilnahmebeitrag:
5 € für Inhaber der JuLeiCa
10 € für alle Anderen
Im Teilnahmebeitrag sind der Mittagsimbiss und Tagungsgetränke enthalten. Bitte zahlen Sie den Teilnahmebeitrag am 2. Juni bei der Anmeldung in bar.

Fachtag Völlig vernetzt

Fachtag Völlig vernetzt

Bundesweite Kindernotruf-Nr. 147

Im 20sten Jahr der UN Kinderrechtskonvention sollten wir auch in Deutschland Initiativen starten, die Kindern einen erleichterten Zugang zur Hilfe und Beratung ermöglicht.

Die Jugendringe der deutschen Großstädte starten deshalb eine Aktion, die eine deutschlandweite Kindernotruf-Nr. fordert.

Nach unseren Recherchen ist die Nr. 147 nicht vergeben.

Die 147 fordern wir deshalb, weil sie auf der Tastatur mit 1 beginnt und in der Anordnung senkrecht für Kinder einfach zu merken ist. Die Schweiz verfügt übrigens schon über einen nationalen Telefonberatungsdienst mit geschützter dreistelliger Nummer 147 nur für Kinder und Jugendliche.

Warum soll dies nicht auch in Deutschland gehen?

In jeder Stadt könnte dann, nach gewählter 147, eine entsprechende Umleitung auf eine lokale Beratungsstelle erfolgen.